Wettbewerbe

„16. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt"



Der Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt geht mit neuem Gesicht in die 16. Runde.

Die Offenen Kanäle in Sachsen-Anhalt machen sich wieder auf die Suche nach jungen Talenten aus der Region.

Auch beim diesjährigen Jugendvideopreis sind Jugendliche
bis 27 Jahre wieder aufgerufen, ihren Ideen filmerisch freien Lauf zu lassen und ihre selbstproduzierten Werke einzureichen.
Dabei können sich die jungen Filmemacher in zahlreichen Genres ausprobieren.
Egal, ob Dokumentar- oder Spielfilm, Experimentalfilm, Musikclips oder Animation. Form und Inhalt wählen allein die Bewerber.
Es zählen eigene Ideen und Kreativität, ungewöhnliche und originelle Sichtweisen auf Alltägliches sowie Fantasie bei der Umsetzung der Idee. Soviel zum Altbekannten. Doch dieses Jahr ist auch einiges neu rund um den Jugendvideopreis. Wir starten mit neuem Gesicht und neuer Struktur in die 16. Runde.

Zum ersten Mal kann beim Jugendvideopreis in zwei Kategorien angetreten werden.
Wer Lust hat, seine Ideen filmerisch umzusetzen, jedoch noch nicht so viele Erfahrungen im Bereich Film und Video hat, kann sich bei den Newcomern ausprobieren. Alle jungen Filmemacher, die beim Filmdreh kein Neuland betreten und sich gut mit Kamera, Schnitt und Regie auskennen, können sich in der Kategorie Erfahrene messen.

Unter dem Titel „Klassenbilder“ schreibt die Medienanstalt Sachsen-Anhalt einen Sonderpreis aus. Gesucht werden Filme, die im Rahmen von medienpädagogischen Projekten an Schulen oder Jugendfreizeiteinrichtungen entstanden sind.

Das Theater der Altmark in Stendal wird in diesem November das neue Zuhause des Jugendvideopreises sein.
Am 16.10.2010 werden dann die nominierten Filme aus ganz Sachsen-Anhalt in drei, den Kategorien entsprechenden Blöcken, gezeigt. Im Anschluss an die Vorführungen findet eine große Preisverleihung mit Siegerehrung und anschließender Filmparty statt.

Dieses Jahr werden Preise in einem Gesamtwert von 2500 Euro vergeben.
Einsendeschluss für die Filme ist der 20. September 2010.

Alle weiteren Informationen sowie das Anmeldeformular für den Wettbewerb sind auf www.jugend-video-preis.de zu finden oder
beim Landesverband der Offenen Kanäle in Magdeburg telefonisch zu erfragen: 0391-7391327.



:: weitere Informationen hier

Rückblick : 15. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt am 30. November 2008

15. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt - die Preise wurden vergeben
Vor rund 350 Zuschauern und jungen Filmemachern aus ganz Sachsen-Anhalt ging am vergangenen Sonntag der 15. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt über die große Bühne des Magdeburger Opernhauses. Der Wettbewerb stand unter der Schirmherrschaft des Kultusministers Jan-Henrik Olbertz und wurde von den Offenen Kanälen in Sachsen-Anhalt veranstaltet.
72 Filme waren zum Wettbewerb eingegangen, an denen sich rund 500 Jugendliche aus Sachsen-Anhalt vor und hinter der Kamera beteiligt hatten. 17 Filme waren zum Wettbewerb und für die Aufführung auf großer Leinwand nominiert worden. Nach der Vorführung der Filme vergab die Jury – bestehend aus Filmemachern und Medienvertretern insgesamt drei Preise.
700 Euro erhielten die beiden Magdeburger Studenten Tim Jäsche und Kevin Zacke für ihren 10-minütigen Film „Lebenswert“, der, so die Begründung der Jury, „eine überaus komplexe Handlung in kurzer Zeit glaubhaft und nachvollziehbar erzählt“.
Der mit
700 Euro dotierte Preis für den besten Dokumentarfilm und der Publikumspreis gingen an die 27-jährige Mareen Kießling aus Halle. „Olli aus Lochau“ portraitiert – so die Begründung der Jury- in überzeugender Bildsprache einen jungen Mann in der Provinz auf eine sehr einfühlsame Art und Weise.
Den mit 100 Euro dotierten
Förderpreis für Regie erhielt der 15-jährige Max Schirmer aus Magdeburg für seine Komödie „Licht, Ton, Kamera, Autsch“, in dem ein Regisseur im Mittelpunkt steht, der am Set von unvorhersehbaren Widrigkeiten völlig aus dem Konzept gebracht wird.
Der in diesem Jahr vom
BUND Sachsen-Anhalt verliehene Sonderpreis für den besten Film zum Thema Umweltschutz ging an den 25-jährigen Nico Sentner aus Magdeburg für seinen Kurzspielfilm „Europe 2020“, in dem eine Handvoll Menschen durch ein in Folge einer Naturkatastrophe verwüstetes Magdeburg des Jahres 2020 irrt.

Der Jugendvideopreis wurde unterstützt vom Theater Magdeburg, der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, dem Landesverwaltungsamt, der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und der Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt