Projekte

Mit zahlreichen unterschiedlichen Gruppen führt der Offene Kanal Magdeburg Videoprojekte im
Bereich kultureller- und politischer- sowie allgemeiner Medienbildung durch.
Wenn Sie eine Idee für ein Projekt haben und / oder Unterstützung brauchen, melden Sie sich unter Tel. 0391 / 739 13 27.

Aktuelle Projekte

Mein Leben im Film! | Zeitraum: 17.09.2018 – 31.01.2019
Ca. 40 Kinder und Jugendliche treffen sich regelmäßig und drehen Filme über das, was wichtig für sie ist. Gefördert im Programm Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung – In Kooperation mit dem Meko e.V., der Hugo-Kükelhaus-Schule und der Schule am Wasserfall | Die Premiere der Filme findet im Januar 2019 in einem Magdeburger Kino statt.

Briefe nach Hause – ein Filmprojekt mit jungen Frauen mit Fluchterfahrung | Zeitraum: 01.05.2018 – 30.10.2018
8 Frauen zwischen 18 und 26 Jahren treffen sich regelmäßig im Offenen Kanal- sie schreiben/drehen Video-Briefe nach Hause, an Menschen, die sie zurücklassen mussten, und berichten von ihrem Ankommen und ihrem Leben in Magdeburg. Dabei lernen sie viel über das Filmemachen: Drehbuch- und Storyboard, Kameraführung, Licht und Ton und natürlich den Schnitt. Die Premiere der Filme findet im Januar 2019 statt- aber ein Trailer existiert bereits.
BriefenachHause
Das Projekt findet in Kooperation mit Meko e.V. und der Fraueninitiative Magdeburg e.V. statt. Gefördert vom Paritätischen Bildungswerk im Rahmen des Programms Frauen ID des Paritätischen Gesamtverband – Kultur macht stark- Bündnisse für Bildung

Magdeburg discovery – ein Filmprojekt mit jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrung | Zeitraum: 01.05. – 31.08.2018
Junge Erwachsene mit Fluchterfahrung zwischen 18 und 26 Jahren drehen gemeinsam Filme. Der Titel “Magdeburg-discovery” – ein Verweis auf die erste international bekannte Science-fiction-Serie des USamerikanischen Fernsehens “Startreck-discovery” ist programmatisch: Projekt und Film sind eine Entdeckungsreise der neuen Lebenswelt und des eigenen Lebens: mit Fantasie, Kamera, Ton und Licht nähern sie sich ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen und drehen entweder mehrere Kurzfilme oder gemeinsam einen Film, für den sie den Stoff entwickeln. Dabei lernen sie alle Stationen einer Filmproduktion kennen: vom Exposé über das Drehbuch, Storyborad, Dreharbeiten und Postproduktionen. Unterstützt und begleitet werden die Teilnehmer*innen von einem professionellen Drehbuchautor und Filmemacher sowie weiteren Freiwilligen und Ehrenamtlichen im Umfeld des Offenen Kanals, die bereits Erfahrungen in der Filmproduktion haben. Gefördert wird das Programm von Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung über Der Paritätische Gesamtverband
Magdeburg Discovery

Journalism intership program | Zeitraum: 01.06. – 31.12.2018
Gemeinsam mit unserer ukrainischen Partnerorganisation Media Development foundation organisieren wir ein Aufenthalts- und Arbeitsstipendium für 10 ukrainische Journalist*innen, die jeweils zwei Monate bei uns verbringen. In dieser Zeit machen sie sich mit der Arbeitsweise von community media vertraut, lernen zahlreiche Vertreter*innen der Zivilgesellschaft in Magdeburg und Sachsen-Anhalt kennen und realisieren eine TV-Dokumentation zu einem gesellschaftlich relevanten Thema, das sowohl für ukrainische als auch für deutsche Zuschauer*innen interessant ist. Die Teilnehmer*innen des Programms bekommen vom Offenen Kanal ein Stipendium, das durch die Unterstützung des Auswärtigen Amt ermöglicht wird.

Interface – ein mediales Begegnungsprojekt Zeitraum: 01.07.2017 – 30.06.2020
INTERFACE bezeichnet eine Schnittstelle, die der Kommunikation dient. Das Magazin Interface ist so eine Schnittstelle: es will Menschen verbinden und damit den interkulturellen Austausch stärken und unterstützen. Dabei spielen Medien eine wichtige Rolle: Medien als Mittler machen unterschiedliche Kulturen sichtbar, bauen Brücken, stärken Kompetenzen und das Selbstbewusstsein der Machenden und sie machen Menschen miteinander bekannt.​
Bei INTERFACE kommen Menschen zusammen, die gemeinsam Fernsehen machen: Interface sind Menschen aus verschiedensten Kulturen und Herkunftsländern, Menschen egal welchen Alters und welchen Geschlechts. Interface schafft einen Raum für persönliche Geschichten und Erfahrungen. Es gibtBerichte von Veranstaltungen und Projekten in Magdeburg und Sachsen-Anhalt, die kulturelle Vielfalt und interkulturellen Austausch fördern. Die Redaktionsmitglieder stellen ihre Heimatküche vor und bauen damit Stereotype ab. Auch in Diskussionsrunden werden Fachgäste aus Politik und Wissenschaft zur Klärung von Vorurteilen beitragen. Es werden aktuelle Fragen der Integration, Migration und des Zusammenlebens zwischen Zugewanderten und Einheimischen diskutiert. Mehr über INTERFACE
Gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.
webseite ausgewahlt

Media fellow – ein europäisches Projekt mit Partnern aus Spanien und Frankreich – Zeitraum: 01.09.2017 – 30.08.2020
Mit Partnern des Medienzentrums Teleduca aus Barcelona, der Universität in Santiago de Compostella, Fakultät Kommunikation, und der Féderation de l’audiovisuel participatif, dem Dachverband der partizipativen audio-visuellen Medien in Frankreich mit Sitz in Marseille arbeiten wir 3 Jahre lang in dem aus Erasmus+ geförderten Begegnungsprojekt zusammen. Die Projektpartner stammen alle aus partizipativen Medien und tauschen sich über ihre Erfahrungen, ihre Projekte, ihre Methoden und Kompetenzen aus. Ziel ist es in gemeinsamen Fortbildungen voneinander zu lernen, gemeinsam Filme zu drehen und gemeinsam Projekte zu realisieren. Mehr
alle
Partnertreffen in Santiago de Compostella im April 2018

Freiwillig im Portrait – ein Filmprojekt mit Geflüchteten über ehrenamtliches Engagement von Geflüchteten
Ob als Trainer im Fußballverein, als BetreuerIn in einem Jugendclub, als freiwillige MitarbeiterIn in einer Kita: Geflüchtete engagieren sich in zahlreichen Initiativen, Vereinen und Organisationen und leisten dort wertvolle integrative und ehrenamtliche Arbeit. Ein Gruppe film- und fernsehinteressierter junger Menschen, selbst mit Migrationshintergrund, wird sie in den kommenden 3 Monaten an ihren Einsatzstellen aufsuchen und Portraits drehen: was tun sie und warum engagieren sie sich? Welche Effekte hat ihr Engagement? Wie ergeht es ihnen in ihren Einsatzstellen? Es entstehen Portraits von Zugewanderten, die nicht nur selbst vieles lernen sondern anderen auch vieles beibringen. Das Projekt findet in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Magdeburg statt und wird unterstützt aus Mitteln des BAMF über das Projekt Resonanzboden
freiwillig im portrait

Ich habe die Grenze überschritten – ein Filmprojekt mit geflüchteten Frauen
“Ich habe die Grenzen überschritten”, so lautet der Beginn eines berühmten Gedichts der Friedensnobelpreisträgerin Roberta Menchù aus Guatemela, die in ihrem langen Poem ihre Flucht aus ihrer Heimat besingt. Es ist ein Gesang über das, was sie verloren oder zurückgelassen hat, was sie mitnehmen konnte, und über das, was sie hoffentlich einst wiederfinden wird. Die Gedichtzeile wird zum Anstoß für unser Filmprojekt. Mit ihrer oftmals gefährlichen Flucht, auf ihrem langen Weg nach Deutschland und Sachsen-Anhalt, ihrer Ankunft hier, in der Begegnung mit einer neuen und fremden Kultur haben alle Teilnehmerinnen in wörtlichem und metaphorischen Sinne zahlreiche Grenzen überschritten. Diese Grenzerfahrungen zu visualisieren, ist Gegenstand des Projektes. Die 12 Teilnehmerinnen werden dabei zu Filmemacherinnen und lernen von der Planung über das Exposé- und Drehbuchschreiben bis zur Kameraarbeit und Endmontage alle Schritte des Filmemachens.
Das Projekt findet in Kooperation mit dem Internationalen Bund-Jugendmigrationsdienst Magdeburg und der Fraueninitiative Magdeburg e.V. statt. Gefördert vom Paritätischen Bildungswerk im Rahmen des Programms Frauen IDKultur macht stark – Bündnisse für Bildung
Kamera2Frauen

HeimatFilm – ein Filmprojekt mit jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrung
12 junge Menschen zwischen 18 und 25 drehen Kurzfilme über das, was für sie “Heimat” bedeutet. Inhalt, Form und Thema des Films richten sich an den Bedarfen und Wünschen der Teilnehmenden aus. Es können Videobriefe nach Hause sein, Dokus, die die neue Heimat vorstellen oder Kurzfilme, in denen die Teilnehmer auch als Schauspieler agieren. Das Projekt verbindet die Reflexion der eigenen Lebenswelt, die Erkundung und Erweiterung des Lebensraumes mit dem Erwerb von Medienkompetenz: die jungen Menschen werden zu Filmemachern, werden künstlerisch kreativ und lernen mit dem Medium Film eine neue Sprache.
Das Projekt findet in Kooperation mit dem Betreuungsverein für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge Refugium e.V. und dem Mitgliederverein der Magdeburger Akademie für Praxisorientierte Psychologie MAPP e.V. statt. Es wird gefördert aus Mitteln von “Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung” und dem Paritätischen Bildungswerk Gesamtverband.
AmSet


OK vor Ort
Der Offene Kanal als „Phönix“  von Magdeburg – das ist die Idee des Projektes, in dem jeder und jede mitmachen kann: als Kamermann/-frau, als Cutter oder in der allgemeinen Organisation.  Ein „OK-Vor-Ort-Team“ zeichnet relevante Veranstaltungen im Magdeburger Stadtleben auf.  Podiumsdiskussionen zu wichtigen lokalen, regionalen oder globalen Themen, Theater und Konzerte. Wenn ihr euch für lokale Politik und/oder Kultur interessiert und bei Aufzeichnungen mitmachen wollt, nehmt Kontakt mit uns auf!
Das Projekt wird gefördert im Rahmen vom Europäischen Sozialfonds Sachsen-Anhalt

ESF_rgb_print
SWM Talentverstärker

Ausleuchten! – mein Traum vom Beruf
Gemeinsam erstellen  junge Geflüchtete und einheimische Schüler aus der Berufsschule Hermann Beims Kurzfilme zum Thema Berufe und Zukunft. Die Kurzfilme knüpfen an die Interessen und Wünsche der Teilnehmer an. Was kann ich, wo will ich hin. Sie lernen die Grundlagen des Videofilmens: Kamera, Ton und Licht. Sie drehen Kurzfilme und Dokus, in denen sie selbst vor und hinter der Kamera aktiv sind. Sie recherchieren in Betrieben und an Orten, an denen ihr Wunschberuf gelebt wird. Es können realitätsnahe Berufe sein, aber auch scheinbar realitätsferne Berufe; was zählt, ist der eigenen Fantasie und den eigenen Wünschen Raum zu geben. Das Projekt zielt auf Stärkung künstlerischer und -Medienkompetenz, auf Berufsorientierung, was immer auch persönliche Orientierung meint, auf Erkundung der Lebenswelt, auf Begegnungen mit und in der Arbeitswelt (Betriebe, Werkstätten etc.). Die Jugendlichen werden zu Kurzfilmern und Reportern. Die Filme werden im Programm des Offenen Kanals gesendet und in der Youtube-Mediathek veröffentlicht.
Das Projekt findet in Kooperation mit refugium e.V. und der Berufsbildenden Schule Hermann-Beims statt. Es wird unterstützt aus Mitteln des Bundesprogramms “Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung” der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung  im Programm Künste öffnen Welten.
nemarchristinekamera

 

Jugendstil
Jugendkultur- und Politikmagazin für Magdeburg und Sachsen-Anhalt


“Jugendstil“ ist seit 2010  1 x monatlich am ersten Donnerstag  des Monats auf Sendung. Das Jugendmagazin befasst sich schwerpunktmäßig mit Themen aus Politik und Kultur und wird von einer etwa 10-köpfigen Redaktion gemacht, in der Schüler/innen und Studierende mitarbeiten.
Fester Kern der Redaktion sind die Auszubildenden im Offenen Kanal sowie Praktikanten und Freiwillige. “Jugendstil” sucht immer junge Menschen, die sich engagieren und mitarbeiten wollen. Geboten werden umfangreiche Qualifizierungen im Bereich Fernsehen. Kooperationspartner von “Jugendstil” ist die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt. Gefördert wird das Projekt vom Kultusministerium Sachsen-Anhalt und der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.
Alle Infos zu „Jugendstil“ sowie alle bisherigen Ausgaben und ergänzende Informationen zu einzelnen Sendungen gibt es unter www.jugendstil-magazin.de

Projekt Archiv

Anderssein ist voll normal | Januar 2016 – Dezember 2017
Ein Filmprojekt in Kooperation mit der Regenbogenschule, der Hugo-Kückelhauschule, der Schule am Wasserfall und dem Spielwagen e.V. in Magdeburg
Sie sind “geistig behindert”- ein schwieriges Wort und ganz und gar aus der Persepktive von Menschen gesprochen, die sich für die Norm halten. Die 12-17jährigen Schülerinnen und Schüler besuchen drei Förderschulen in Magdeburg und beschäftigen sich mit der Erstellung von Filmen. Trickfilme, Spielfilme und kleine Dokumentationen entstehen im Rahmen des Programms des Projekts “Ich bin hier” des Paritätischen Wohlfahrtverbandes, das aus Mitteln des Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung “Bündnisse für Bildung – Kultur macht stark” gefördert wird. Die Premiere der entstandenen Filme findet am 9. Juli während der diesjährigen Kinderkulturtage im Puppentheater Magdeburg statt.
Regie

One world – TV-Magazin von und mit Migranten, Flüchtlingen und “Eingeborenen” in Magdeburg

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, junge Freiwillige aus Magdeburg, Studierende aus Magdeburg und der Welt arbeiten zusammen in einem Magazin, berichten aus bekannten und unbekannten Welten und zeigen die unterschiedlichen Lebenswelten in Magdeburg und Sachsen-Anhalt. Die Themen sind Interkulturelles, Migration, Integration, Respekt und Völkerverständigung.
In gemischten Teams erarbeiten die Teilnehmenden von der Idee, dem Konzept über die Organisation der Drehtermine sowie deren Durchführung bis zur Sichtung und zum Schnitt des Materials jeden Beitrag gemeinsam und je nach Fähigkeiten eigenständig.
Die Hauptziele von oneworld! sind das Kennenlernen und Akzeptieren verschiedener Kulturen und die Schaffung von Öffentlichkeit.
oneworld! ist ein Projekt des Offenen Kanals Magdeburg und der Integrationshilfe Sachsen-Anhalt e.V. Kontakt: vesile.saritas@gmx.de

Flucht nach vorn | September 2016 – Dezember 2016
Junge Freiwillige aus dem Umfeld des Offenen Kanals  drehen Kurzportraits von Menschen, die vor längerer oder kürzerer Zeit als Flüchtlinge nach Magdeburg gekommen sind. Ziel ist es, sie mit ihren ganz verschiedenen Geschichten, ihren Erfahrungen und ihren Hoffnungen kennenzulernen. Unterstützt werden sie dabei von Geflüchteten selbst: sie vermitteln Kontakte, dolmetschen und sind beim Schnitt dabei. Die Filme werden im Programm des Offenen Kanals ausgestrahlt und sind on demand in unserer Mediathek verfügbar.
Das Projekt wird unterstützt von Lotto-Toto GmbH und der  .lkj)-Sachsen-Anhalt
Oli_afghanischeFamilie_Campis

Lesekino – von der Geschichte zum Film Januar 2016 – Dezember 2016
Ein Kooperationsprojekt mit Magdeburger Grundschulen, der Stadtbibliothek, dem Stadteiltreff “Oase” und dem Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt
Insgesamt 100 Kinder aus 5 Magdeburger Grundschulen beschäftigen sich intensiv mit Märchen und lernen, mit dem IPad Filme machen. Bei einem Schnuppertag in der Magdeburger Stadtbibliothek erkunden sie die nicht nur die Bibliothek sondern suchen sich auch Geschichten und Märchen aus, die sie verfilmen wollen. Anschließend geht’s in die filmische und schauspielerische Praxis. Die Rollen werden verteilt und geprobt, Dekos und Kostüme gebastelt und das IPad mit seinen Möglichkeiten erkundet. Unter filmischer und theaterpädagogischer Anleitung machen die Kinder alles selbst. Sie werden zu Drehbuchautoren, Schauspielern, Kamera- und Tonleuten und Cuttern. Das Ergebnis sind verfilmte Märchen, die zum Ende des Projekts auf großer Leinwand zu sehen sein werden.
Das Projekt wird unterstützt aus Mitteln des Bundesprogramms “Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung” des Deutschen Bibliotheksverbandes im Programm “Lesen macht stark”.
Lesekino

#HalloIslam! 01.12.2015 – 30.04.2016
Gemeinsam mit der Initiative DieWählerischen der Hochschule Magdeburg-Stendal produzieren Studierende und Freiwillige aus dem Offenen Kanal Magdeburg Kurzfilme zum Thema Islam. Was sind die Säulen des Islam, ist die Scharia wirklich so grausam, müssen alle Musliminnen Kopftuch tragen, was ist Islam und was Islamismus? In insgesamt 21 Clips, die auch in unserem Programm laufen, klärt die insgesamt 6-köpfige Redaktion gehörig auf! hier gehts zu den Clips
img_wohnzimmer

Helden gesucht – Ein Medienprojekt von Jugendlichen für Jugendliche |
August bis Dezember 2015
12 junge Menschen im Alter von 15 von 25 portraitieren Heldinnen und Helden des Alltags, die in der Zivilgesellschaft aktiv sind. Sie arbeiten ehrenamtlich in Vereinen und Initiativen der Flüchtlingsarbeit, im Eine-Welt-Haus, der Magdeburger Freiwilligenagentur, im Offenen Kanal uvm. Sie begleiten die Aktiven bei ihrer Arbeit und befragen sie nach ihrer Motivation für ihr Engagement. Dabei lernen die Jugendlichen nicht nur etwas über zivilgesellschaftliches Engagement sondern auch über Kameraführung, Ton, Licht, Interviews und Schnitt.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Lokalen Aktionsplans Magdeburg.
Heldengesucht

Durchblick (2015)
10 Kinder der 3. und 4. Klasse der Evangelischen Grundschule blicken durch – nicht nur durch den Sucher einer Kamera sondern auch, wie ein Film entsteht und wie Fernsehen funktioniert. Mehr als 6 Monate lang treffen sie sich einmal wöchentlich, entwickeln das Drehbuch für einen kleinen Spielfilm, den sie anschließend umsetzen, basteln Lego-Filme und lernen alle Tricks des Green-screens.
Gefördert wird das Projekt vom Kultusministerium Sachsen-Anhalt im Programm “Kultur in Schule und Verein” und der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.

Vorbilder (2015)
15 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Leibniz-Sekundarschule setzen sich über vier Monate einmal wöchentlich mit ihren persönlichen Vorbildern auseinander. Von Luke Skywalker oder germanys last Topmodel über vielleicht realere Vorbilder wie die eigenen Eltern oder der Fußballtrainer: wie möchte ich sein und warum? Und sie drehen Filme, in denen sie ihre ganz eigenen Helden und Heldinnen vorstellen. Dabei lernen sie nicht nur viel über sich und die eigenen Wünsche sondern auch übers Filmemachen. Ein Projekt in Kooperation mit der Leibniz-Sekundarschule, mit Unterstützung des Kultusministeriums und der Medienanstalt Sachsen-Anhalt

imgres

Hildes Kids (2013 – 2015)
Ein TV-Schülermagazin in Kooperation mit der IGS Regine Hildebrandt und dem Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt e.V.


15-20 Schüler/innen der 6. Und 7. Klasse der IGS Regine Hildebrandt treffen sich wöchentlich
im Offenen Kanal und lernen alles übers Fernseh- und Filmemachern. Vorbild ist eine richtige
Fernseh-Magazinsendung wie Gallileo z.B. , und dazu gehörte eine echte Redaktion,
die die Themen bespricht und die Aufgaben verteilt. Dazu ist wichtig, möglichst viel über Kamera, Ton, Licht, Interviews und Moderation zu lernen. Je nach den Interessen und Stärken der Schülerinnen und Schüler werden die Rollen verteilt und kräftig geprobt.
Entweder draußen auf der Straße oder im Studio des Offenen Kanals, wo die Schülerinnen und Schüler die Moderation der Sendung aufzeichnen und dabei auch die Bildregie, das Tonmischpult, die Studiokameras und natürlich die Moderation besetzen.
Das Projekt wird gefördert von der Bundesvereinigung Kulturelle
Kinder- und Jugendbildung aus dem Programm „Kultur macht stark“ des Ministeriums für Bildung und Forschung.
Hier können Sie sich die Pilot-Sednung ansehen.

Expedition Beruf (2012 -2014) ein Videoprojekt zur Berufsfindung in einem europäischen Netzwerk


Schülerinnen und Schüler aus Förderschulen, Sekundarschulen, Gymnasien, Berufsschulen und
sonstigen Bildungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt der Klassenstufen 7 bis 12 entdecken
mit der Kamera Berufe in der Region. Dies geschieht im Rahmen von Videoprojekten, die die Offenen Kanäle in Magdeburg und Wettin an Schulen im nördlichen und südlichen
Sachsen-Anhalt anbieten. Mit einem Medienmobil begleiten Medienpädagogen und Filmemacher eine Projektwoche lang die SchülerInnen bei ihren Expeditionen in die Welt des Filmens und der Berufe.
Alle Infos zum Projekt und zu seiner europäischen Dimension gibt es
unter expeditionberuf.ok-magdeburg.de
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Sachsen-Anhalt

Kunst bei uns – ein Schulkultur-Magazin (2012)
Im Rahmen des Kunstunterrichts der 10. Klasse drehten Schülerinnen und Schüler eigene künstlerische Kurz- bzw. Portraitfilme filme zum Thema „Kunst bei uns“. Dabei setzten sie sich mit den vielfältigen künstlerisch-kulturellen Aktivitäten an ihrer eigenen Schule auseinander, die entweder im Rahmen schulischer Kulturarbeit oder als individuelle Aktivitäten einzelner Schüler stattfanden. Ins Bild kamen z.B. der Schulchor, die Schülerband, die Töpfergruppe uvm. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei das Medium Video selbst als künstlerisches Ausdrucksmittel kennen und drehten Filme über die Protagonisten der Kunst- und Kulturaktivitäten an ihrer Schule. Das Projekt fand innerhalb des Kunstunterrichts der 10. Klasse an der IGS Regine Hildebrandt statt und wurde unterstützt aus dem
Programm des Kultusministeriums “Kultur in Schule und Verein”.

Mit fremdem Blick (2012)
Sie kommen aus Frankreich, Moldawien, Venezuela, Uganda und den USA- junge Menschen, die
als Studierende, Gastschüler oder Arbeitsnehmer eine begrenzte Zeit,
genauer im Jerichower Land verbringen. Mit welchen Erwartungen und Befürchtungen haben sie ihre Reise angetreten,
welche Erfahrungen haben sie in Deutschland gemacht, was fällt ihnen hier besonders auf im
Unterschied zu ihren Heimatländern? Der Film in der Regie der europäischen Freiwilligen
Michalina Mrozek unternimmt eine interkulturelle Reise tief in die sachsen-anhaltische Provinz und trifft dort auf eine Weltoffenheit,
die manches Klischee zurechtrückt.
Der Film entstand in Kooperation mit der LAG Jugend und Film, gefördert vom Lokalen Aktionsplan für
Demokratie und Toleranz

Was geht uns Europa an?! (2012)
Ein Medienprojekt Projekt zu europapolitischer Bildung im Jugendbereich
Junge Menschen im Umfeld des Offenen Kanals Magdeburg (Schüler/innen, Praktikanten, Auszubildende und sonstige Freiwillige) drehen kurze Videobeiträge unter dem Motto „Was geht uns Europa an?!“.
Der Titel drückt eine Ambivalenz aus und beschreibt die Ausgangslage: Jugendliche interessieren sich in der Regel nicht für Europa, sie fühlen sich von Europa nicht betroffen, Europa als politisches Gebilde befindet schlicht außerhalb ihres Horizontes. Spontan würden sie auf die oben gestellte rethorische Frage mit „Nicht das Geringste!“ antworten.
Dass dies mitnichten so ist, dass auch und vor allem Jugendliche Teil Europas sind und auch ihr Alltag von europäischen Instititutionen und ihren Entscheidungen, von europäischen Geldern und Förderprogrammen durchdrungen ist, von denen sie mittel- oder unmittelbar profitieren- dies deutlich zu machen, ist ein Ziel des Projekts. Diese „europäische Expedition“ soll mit audio-visueller Medienbildung verknüpft werden.
Unter intensiver medienpädagogischer Betreuung und anhand europapolitischer Themen erlernen Jugendliche – in einer Reihe von Workshops – den Umgang mit Kamera, Licht und Ton. Sie werden TV-Reporter und drehen kurze Filme zu europapolitischen Themen, die sie in ihrem Alltag betreffen.

Das bin ich! Ein Videoprojekt zur Selbstfindung- und stärkung (2011)
12 Jungen und Mädchen der 8. und 9. Klasse drehten unter intensiver (medien)pädagogischer und videokünstlerischer
Begleitung kurze Portraits über sich selbst.
Diese Kurzfilme waren Portraits ausschließlich über die eigenen Stärken, d.h. über das, was die
Jugendlichen besonders gut können, wofür sie sich interessierten, worum sie sich kümmerten, was zu ihrem damaligen
Lebensabschnitt zu ihnen gehörte. Ziel des Projektes war die Bewusstmachung eigener Stärken und Talente sowie der Erwerb
von Medienkompetenz. Das Projekt in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Schule in Buckau wurde unterstützt aus dem ESF-Förderprogramm “Stärken vor Ort”.

Wir hier und jetzt – Eine mobile Medienwerkstatt in Olvenstedt (2011)
Möglichst viele Menschen, Mitglieder in Vereinen und Initiativen aber auch Schulen in Olvenstedt erhielten die Möglichkeit, sich und ihre Einrichtungen, ihre Anliegen, Pläne und Visionen in Wort und Bild darzustellen. In enger Zusammenarbeit mit den Beteiligten vor Ort entstanden filmische Portraits über die „Stärken vor Ort“. Der Offene Kanal Magdeburg wart mit mobiler Aufnahmetechnik unterwegs, bot Videoworkshops an und erstellte gemeinsam
mit Bewohnern des Stadtteils Filme, die zeigten, dass Olvenstedt mehr ist als bröckelnde Platte und sozialer
Brennpunkt. Das Projekt wurde gefördert aus dem ESF-Förderprogramm “Stärken vor Ort”.

Die Stunde der Frauen – Enttrümmerung und Wiederaufbau Magdeburgs (2011)
Ausgehend von der verheerenden Zerstörung 1945 erzählt der Film Geschichte(n) der Entrümmerung und des beginnenden Wiederaufbaus und rückt dabei die Leistungen der Frauen in den Blickpunkt. Anhand von Zeitzeugenberichten, Fotos und Filmeausschnitten berichtet der Film von ihren Leistungen beim Wiederaufbau der Stadt. Der Film entstand in Kooperation mit dem Kulturhistorischen Museum anlässlich im Herbst 2011 stattgefundenen Ausstellung zum Wiederaufbau Magdeburgs.

Es geht um Dein Leben! Eine Telenovela in Magdeburg (2010)
Schülerinnen und Schüler der Thomas Münzer Schule und der Leibiz-Sekundarschule
entwickelten gemeinsam mit dem Drehbuchautor Jürgen von Bülow eine mehrteilige Telenovela,
die im Oktober 2010 unter Leitung eines professionellen Regisseurs verfilmt wurde. Im Unterschied zu
den konfektionierten Soaps vor allem der Privatsender standen bei „Es geht um Dein Leben“ die
Jugendlichen selbst im Mittelpunkt: ausgehend von ihrem eigenen Alltag in Schule, Familie und
mit Freunden bestimmten sie die Themen und Geschichten. Dazu gab es vom 19.08.-22.08.10
einen mehrtägigen Drehbuchworkshop, bei dem die Geschichte samt ihren Charakteren sowie
dramatischen Verdichtungen- und Verwicklungen ersonnen und skizziert wurde. Das Projekt
wurde gefördert vom Fonds Soziokultur, dem Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt und der
Medienanstalt Sachsen-Anhalt und erhielt im September 2011
den mit 20.000 Euro dotierten Preis Kulturelle Bildung des Staatsministers für Kultur.

Männlich, jung und…? (2009)
Ein Filmprojekt mit männlichen Jugendlichen und jungen Männern in Magdeburg
Sind es gängige Klischees, die behaupten, dass die Mädchen und
jungen Frauen im Osten fleißig sind, sich weiter bilden und nach Schule oder Studium in den Westen gehen, während
die jungen Männer keine Lust zum Lernen und Arbeiten haben, rechtsextrem eingestellt,
potentiell gewalttätig sind, saufen und im Osten bleiben. Besonders für Pädagog/innen und Sozialarbeiter/innen,
aber auch für die gesamte Gesellschaft ist es interessant “zu erforschen”, inwieweit entspricht
diese Aussage der Realität – oder ist sie nur ein übertriebenes Klischee? Gemeinsam haben sich
die Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film Sachsen-Anhalt e.V. und der
Offene Kanal Magdeburg e.V. dieser Frage angenommen und mit filmischen Mitteln versucht, am Beispiel von Biografien
einiger männlicher Jugendlicher Antworten zu finden: wie sehen die Jugendlichen und jungen
Männer sich selbst? Was bedeutet „Männlichkeit“ für sie? Was denken sie über Mädchen und
Frauen, über Familie und Freundschaft? Was ist ihnen wichtig und was haben sie für Werte? Wie
stellen sie sich ihre Zukunft vor? Dies sind nur einige der Fragen, auf die der Film versucht,
Antworten zu finden, in dem die Kamera die Jugendlichen und jungen Männer in
ihrem sozialen Umfeld begleitet. Ein Kooperationsprojekt der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend
und Film Sachsen-Anhalt e.V. und dem Offenen Kanal Magdeburg e.V.

Generation Europa – internationale Jugendbegegnung in Magdeburg im Juli 2009
Unter dem Motto “Generation Europa” trafen sich auf Einladung des
Offenen Kanals Magdeburg im Juli 2009 24 Jugendliche aus England, Schweden, Spanien und Magdeburg, um sich näher kennen zu lernen, einander ihre Heimatländer vorzustellen, mit Verantwortlichen für Europapolitik in Sachsen-Anhalt zu sprechen und gemeinsam ein Foto- Internet- und Filmprojekt zu realisieren.
Besonderer Schwerpunkt der Begegnung war das Kennenlernen der jeweiligen
Ausbildungs- und Bildungssysteme und des europäischen Arbeitsmarktes. Partnerorganisationen der 14-tägigen Begegnung waren in Spanien „Televisió de Cardedeu“ ein lokaler Fernsehsender in der Nähe von Barcelona, in Schweden der Offene Kanal Göteborg und in England die Matravers-School in Bath, deren besonderer Schwerpunkt Kunst und Medien sind. Auf deutscher Seite arbeitete der Offene
Kanal Magdeburg mit dem Deutschen Familienverband, Landesverband Sachsen-Anhalt zusammen.
Die internationale Begegnung wurde gefördert vom europäischen Programm „Jugend in Aktion“,
dem Landesjugendamt Sachsen-Anhalt und der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.

Kinder Macht Fernsehen (2009)
Zehn Kinder aus den Klassen 1-4 der Evangelischen Grundschule in Magdeburg trafen sich
einmal in der Woche und lernten, wie Film und Fernsehen funktioniert. Eigene Beiträge entanden, deren Themen von den Kindern selbst gewählt wurden. Kleine Berichte über den Schulalltag, über Hobbies und Haustiere, Freudschaften und Familie. Darüber hinaus entwickelten die Kinder Spielszenen und kleine Werbeclips.

Leben an und mit der Elbe – Architektouren in Magdeburg (2009)
Unter dem Thema „Leben an und mit der Elbe“ fand 2010 die Internationale Bauaustellung in
Magdeburg statt. Im Vorfeld setzten sich Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse
der Integrierten Gesamtschule Regine Hildebrandt im Rahmen ihres Kunstunterrichts intensiv mit Schwerpunkten der städtebaulichen Entwicklung der letzten Jahre und den Vorhaben bis zur IBA in Magdeburg auseinander. Mit der Videokamera näherten sie sich öffentlichem Bauen im Zusammenhang mit Infrastruktur, Gebrauchstüchtigkeit, Aufwand und Nutzen und stellten dieses in dokumentarischen Beiträgen beispielhaft dar.

Wie fremd ist die Welt vor der eigenen Haustür?
Ein Filmprojekt in Adis Abeba (Äthiopien) mit einer Fortsetzung in Magdeburg
Sechs junge Filmemacher/innen aus Magdeburg drehten im Oktober und November 2008
einen Film in der Hauptstadt Äthiopiens. In Adis Abeba fanden sie ihre Protagonisten in einem Waisenhaus.
Die Jungen und Mädchen berichten über ihr Leben, ihre Wünsche und Träume und über ihre
Hobbies, die nicht so verschieden sind von denen deutscher Kinder und Jugendlicher.
Im Rahmen des Gesamtprojektes fand der Film danach den Weg in Magdeburger Schulen: Ziel war es, mit dem Film und den in Äthiopien gemachten Erfahrungen Magdeburger Schülerinnen und Schülern ein authentisches Afrikabild zu vermitteln. Eines, das neben den Schreckensbildern vor allem auch
die Lebensfreude und den Stolz Afrikas zeigt – und europäischen Klischeebildern entgegenwirkt.
Produziert wurde der Film vom Offenen Kanal Magdeburg in Kooperation mit der
Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt und der
Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.

Deutsche Familiengeschichten (2008)
“Deutsche Familiengeschichten” beinhaltet die Auseinandersetzung mit der
deutschen Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus in den Bereichen Literatur und Film und widmet sich Autor/innen und Regisseur/innen, die in der 2. und 3. Generation mit ihrer Familiengeschichte ein schweres Erbe übernommen haben. Allen gemeinsam sind die schwarzen Kapitel in der Familienchronik, ob als Täter oder Opfer. Vier Autoren/innen bzw. Regisseur/innen werden an verschiedenen Orten in Magdeburg aus ihren Büchern lesen oder ihre Filme vorstellen, ihre eigene Geschichte und die vieler deutscher Familien wieder lebendig machen. Die öffentlichen Veranstaltungen werden vom Offenen Kanal dokumentiert. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des Offenen Kanals Magdeburg und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt- gefördert außerdem vom Kulturbüro Magdeburg.

Nah dran” – Dok-Filmprojekt mit Schülerinnen und Schüler einer 11. Klasse (2008)
Im Rahmen des Wahlpflichtkurses “Moderne Medienwelten” der Ganztags-und Sekundarschule
Thomas Müntzer in Magdeburg drehten Schülerinnen und Schüler eigene
künstlerische Kurzfilme unter dem Thema “Nah dran”. Das Thema ist bewusst so offen wie möglich gehalten: die Schülerinnen und Schüler bestimmten selbst, wer oder was ihnen nah ist bzw. wem oder was sie sich mit filmischen Mitteln nähern wollen.
Dies konnten sowohl Personen als auch Orte sein.
Sie konnten sich dabei mit Menschen oder Orten aus ihrem sozialen Umfeld, die sie
interessant fanden, die ihnen etwas bedeuteten, mit denen sie vielleicht täglich zu tun hatten, über die sie etwas und erfahren wollten, auseinandersetzen. Dazu mussten sie den Gegenstand ihres Filmes genauer kennen lernen: sie recherchierten, machten sich mit dem gewählten Thema vertraut, sie führten Gespräche bzw. Interviews und folgen Personen mit der Kamera durch wichtige Stationen des Arbeits- und Lebensalltags.
Gefördert durch das Programm “Kultur in Schule und Verein” des
Kultusministeriums Sachsen-Anhalt.

“Fernsehen nahsehen” – medienpädagogisches Projekt mit Kindern im Grundschulalter (2008)
Kindern der 2. und 3. Klasse der evangelischen Grundschule Magdeburg gehörte
wöchentlich ein Nachmittag (14 bis 17 Uhr),um selber Fernsehen zu machen.
Beteiligt waren ca. 15 Kinder der 3. und 4. Klasse.
Unter Anleitung entstanden mehrere kleine Beiträge, in denen es um kinderspezifische Themen ging.
Die Themen wurden von den Kindern selbst gewählt und drehten sich um Haustiere, Schule, die eigene Familie uvm.
Gefördert durch das Programm “Kultur in Schule und Verein”
des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt.

“Interkulturelle Begegnungen” – Dokumentar-Videoprojekt (2008)
Unter Leitung einer chinesischen Journalistik-Studentin drehen Schülerinnen und Schüler
der IGS Willy Brandt eine Dokumentation über interkulturelle Aktivitäten an der IGS “Willy Brandt”.
Im Fokus steht u.a. die Partnerschaft mit der Shuangliu Middle School in China und die
Afrika-Aktivitäten der Schule.
Gefördert durch das Programm “Kultur in Schule und Verein des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt.

Deutschstunde – Schülerkunstprojekte gegen Rechtsextremismus (2008)
“Deutschkunde” hieß eine Karikaturenausstellung, die sich mit dem
Thema Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Intoleranz befasste.
Gemeinsam mit dem Magdeburger Verein ARTist! e.V. hat der Offene Kanal die Ausstellung
nach Magdeburg geholt, wo sie von März bis September 2008 in mehreren Schulen Station machte.
Im Rahmen von Projektwochen setzten sich Schülerinnen und Schüler mit den Inhalten der Ausstellung auseinander
und entwickeln im Anschluss eigene kleine künstlerische Projekte im Bereich Film, Theater und Literatur. Unterstützt wurde das Projekt aus Mitteln des LAP Magdeburg.

50 plus Seniorenmagazin (2008)
“50 Plus”, ein Seniorenmagazin oder auch “Magazin für die reife Jugend” läuft seit
Mai 2007 regelmäßig monatlich in unserem Programm.
Die Macher/innen sind alle Menschen in der 2. Lebenshälfte, die aus dem Kultur- und Vereinsleben der Stadt berichten.
Das Magazin ist für weitere Interessenten offen!
Unterstützt wurde das Projekt von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.

Verfolgt und ermordet – Magdeburger Juden während des Nationalsozialismus (2008)
Das Film-Geschichtsprojekt beschäftigte sich mit dem dunkelsten Kapitel der Magdeburger
Geschichte: der Verfolgung und Ermordung der jüdischen Einwohner Magdeburgs
zwischen 1933 und 1945.
Unter Leitung des Journalistik-Studenten Julian Jostmeier arbeiteten
Schülerinnen und Schüler der IGS Regine Hildebrandt gemeinsam mit jungen Filmern aus dem Offenen Kanal an einer filmischen Dokumentation.
Sie recherchierten die lokale Geschichte in Archiven, suchten und drehen
Bildmaterial und führen Zeitzeugeninterviews.
Entstanden ist ein 50 minütiger Dokumentarfilm, der auch von der Landeszentrale für politische Bildung in das Bildungsprogramm aufgenommen wurde.
Zudem befinden sich Kopien des Films in der Gedenkstätte des Hauses der
Wannseekonferenz in Berlin und in der Gedenkstätte Jad Vashem in Israel.
Das Filmprojekt wurde unterstützt von der F.C.-Flick-Stiftung,
dem Kultusministerium Sachsen-Anhalt und der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.

Junge Mütter (2007)
Videoprojekt mit Schülerinnen der Integrierten Gesamtschule Regine Hildebrand.
In der filmischen Dokumentationen der 14-16-jährigen Schülerinnen standen jugendliche Mütter im Mittelpunkt.
Wie meistern die jungen Frauen ihren Alltag, welche Probleme und welche Hilfsangebote gibt
es? Wie reagiert das familiäre und schulische Umfeld?
Und natürlich auch: wie verhalten sich die zumeist jungen Väter?
Das Projekt wurde vom Offenen Kanal Magdeburg betreut und vom Amt für
Gleichstellungsfragen der Stadt Magdeburg unterstützt.

Kannst Du nicht hören? (2007)
Filmprojekt mit Gehörlosen und Hörgeschädigten in Kooperation mit dem Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte in Halberstadt.
Im Mittelpunkt steht der Tanz: Mit Hilfe eines in den USA
entwickelten Trainingsgerätes können hörbehinderte und gehörlose Kinder und Jugendliche auf
einfache, beinahe spielerische Art und Weise optische und akustische Signale in Tanz umzusetzen.
In dem gemeinsam mit den Betroffenen entwickelten Film geben die
Hörbehinderten Einblicke in ihre Lebenswelt.
Das Projekt wurde gefördert von “Aktion Mensch- die Gesellschafter”.