Magdeburg sein

Dokumentarfilm

1. Januar 1970 | 45 Min.

„Magdeburg sein“ ist ein Blick auf die Stadt Magdeburg aus der Perspektive ihrer Bewohner und Besucher. Die Taxifahrerin, die an ihrem Geburtshaus vorbeifährt, das gerade abgerissen wird, der Domküster, der die Vorzüge farbloser Fenster im Dom beschreibt, der Oberbürgermeister, der mit Fragen städtebaulicher Umstrukturierung konfrontiert ist.
Ihre Aussagen, oft lakonische Kommentare zu einer Situation zwischen Stagnation und Aufbruch, werden in dem Film kombiniert mit ruhigen Einstellungen, zum Teil auch mit animierten Sequenzen. Spiegelungen im Fenster oder ungewöhnliche Perspektiven, in denen Magdeburg als Ort der Möglichkeiten erscheint. Das ambivalente geschichtliche Erbe, die großen Potentiale als Landeshauptstadt und als Stadt mit neu zu besetzenden Freiflächen thematisiert der Film in einem persönlichen Portrait des Filmemachers, der in den 90er-Jahren als Schauspieler an den Freien Kammerspielen in Magdeburg engagiert war.

Ein Film von Mathias Max Herrmann
Musik Gerald Rabe/hyparschall Originalton Jascha Heidicke
Farbkorrektur Peter Bräunig Realisation Gerald Rabe
Regie und Kamera Mathias Max Herrmann
Produktion Norbert Pohlmann/forum gestaltung

http://www.magdeburgsein-derfilm.de/

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