Medienbildung
Medien verstehen. Medien machen. Medien hinterfragen.
Wie erklärt man Deepfakes, wenn man selbst noch nie eins gesehen hat, das man nicht sofort erkannt hätte? Wie unterrichtet man Medienkompetenz ohne Kamera, ohne Schnittplatz, ohne jemanden, der weiß, wie ein Interview funktioniert?
Schulen und Jugendeinrichtungen stehen vor einer Aufgabe, für die sie nicht ausgestattet sind. Die Lehrpläne fordern Medienkompetenz. Die Welt da draußen verlangt sie erst recht – jeden Tag, bei jedem Scrollen. Aber zwischen Forderung und Wirklichkeit klafft eine Lücke.
Wir schließen sie. Nicht mit Vorträgen, nicht mit Arbeitsblättern. Sondern mit echten Projekten, echter Technik und echten Ergebnissen.
- Was bei uns passiert
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Projektwochen an Schulen
Wir kommen zu euch – mit Kameras, Mikrofonen und einem Konzept, das in eine Schulwoche passt. Die Schülerinnen und Schüler planen, drehen, schneiden und veröffentlichen ihren eigenen Beitrag. Kein Referat über Medien. Medien machen.
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Workshops im Offenen Kanal
Wer tiefer einsteigen will, kommt zu uns. In unseren Räumen in der Olvenstedter Straße gibt es ein Studio, Schnittplätze und die Ruhe, die man braucht, um aus einer Idee etwas Fertiges zu machen. Für Schulklassen, für AGs, für Feriengruppen.
[Karte 3]
KI, Faktencheck, Medienethik
Was stimmt, was ist gefälscht, was ist erlaubt? Wir arbeiten mit den Fragen, die Jugendliche tatsächlich haben – nicht mit denen, die im Lehrplan stehen. Deepfakes erkennen, Quellen prüfen, KI-Tools verantwortungsvoll nutzen: praktisch, nicht theoretisch.
[Karte 4]
Berufsorientierung
Wer bei uns ein Projekt macht, lernt nebenbei, wie Medienberufe funktionieren. Manche entdecken, dass Schnitt ihnen liegt. Andere, dass sie gut interviewen können. Wir öffnen Türen in die Medienbranche – durch Kontakte, Schnuppertage und echte Produktionen fürs Portfolio.
So läuft es ab
1 – Ihr meldet euch
Eine Lehrkraft, eine Schulsozialarbeiterin, eine Jugendeinrichtung – wer auch immer die Idee hat, ruft an oder schreibt. Wir klären gemeinsam: Was ist das Ziel? Wie viel Zeit habt ihr? Welche Gruppe kommt?
2 – Wir planen gemeinsam
Kein fertiges Programm, das wir überstülpen. Wir entwickeln ein Format, das zu eurer Gruppe, eurem Zeitrahmen und eurem Thema passt. Eine Projektwoche sieht anders aus als ein Nachmittags-Workshop. Beides geht.
3 – Die Gruppe legt los
Kamera in die Hand, raus auf die Straße, ins Studio, an den Schnittplatz. Wir begleiten jeden Schritt – aber die Teilnehmenden entscheiden, was erzählt wird und wie. Am Ende steht ein fertiger Beitrag, der gezeigt werden kann: im Offenen Kanal, bei einer Schulveranstaltung, auf Social Media.
Für wen das gedacht ist
Schulen
Ab Klasse 8 aufwärts. Projektwochen, Projekttage oder eingebettet in den Unterricht. Wir kommen auch ins Umland – gerade dort, wo es sonst wenig gibt.
Jugendeinrichtungen
Offene Treffs, Jugendzentren, Freizeitangebote. Formate, die auch ohne Lehrplan funktionieren – freiwillig, offen, mit Raum zum Ausprobieren.
Feriengruppen
In den Ferien wird der OK zum offenen Produktionsort. Filmprojekte, Podcasts, Kurzreportagen – was die Gruppe will.
Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte
Ihr wollt Medienarbeit in eurem eigenen Alltag verankern? Wir bieten Fortbildungen an, die euch das Werkzeug an die Hand geben – kein Vortrag, sondern eigenes Tun.
Was dabei rauskommt
Nachwuchsjournalist:innen im OK
Zwei 8. Klassen der Freien Schule Anhalt Köthen haben bei uns eigenständig zwei Sendungen produziert – zu den Themen Künstliche Intelligenz und Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Von der Konzeption über die Moderation bis zur Interviewführung: alles selbst gemacht. Im Studio und auf der Straße.
Zurück in die Zukunft – Ferienwoche
14 Kinder zwischen 12 und 14 Jahren. Vier Tage. Ein Kinobesuch als Startschuss, dann eigene Szenen entwickeln, Rollen verteilen, drehen – mit echten Kameras, echtem Licht, echtem Ton. Das Ergebnis: ein Kurzfilm, der die ikonischsten Szenen des Filmklassikers nachstellt. Kein Handyvideo. Kino.
Warum der Offene Kanal?
Es gibt viele, die über Medien reden. Wir lassen Medien machen. Wir haben ein Studio, Schnittplätze, Kameras und Menschen, die seit Jahren wissen, wie man eine Geschichte erzählt. Und wir haben einen eigenen Sendeplatz – wer bei uns etwas produziert, kann es auch auf Sendung bringen.
Klingt nach etwas für eure Schule? Eure Einrichtung? Eure Gruppe?
Meldet euch. Wir schauen gemeinsam, was möglich ist.
Offener Kanal Magdeburg e.V.
Olvenstedter Straße 10 · 39108 Magdeburg
Tel. 0391 739 13 27
info@ok-magdeburg.de