Ottos Wohnzimmer - Talk mit Georg Bandarau

Zu Gast: David Pruß

Videotext-Seite 3002. November 2026 | 35 Min. | Sendereihe: Ottos Wohnzimmer - Talk im Katharinenturm
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Ein Herz für den Artenschutz

Zoodirektor David Pruß gibt in „ottos wohnzimmer“ tierisch interessante Einblicke

Seine erste Zeit in Magdeburg wird David Pruß wohl nie vergessen. Als frisch berufener Zoodirektor ist er im Juli 2025 gestartet – genau in der Festwoche „Wild, wundervoll, wegweisend“ zum 75-jährigen Jubiläum. 75 Extra-Veranstaltungen standen auf dem Programm – zusätzlich zum ohnehin schon gut gefüllten Angebotskalender. Viele davon, wie das Camping oder die Nachtwanderungen, haben sich inzwischen als beliebte Termine etabliert. Solche publikumsnahen Angebote sind ein Puzzlestein für den gesamten Anspruch des Zoologischen Gartens, den David Pruß weiter festigen und in die Zukunft führen möchte. In der neuen Sendung von „ottos wohnzimmer“ erklärt der Zoodirektor, auf welchen drei Säulen die Aufgaben verteilt sind: Forschung, Bildung und Artenschutz. Viele Gäste sind dabei eine wichtige Voraussetzung. Und besonders viel Publikum kommt, wenn Nachwuchs zu sehen ist. Die vier kleinen Tiger, „die inzwischen gar nicht mehr so klein sind“, die kleine Elefantendame Edda und die vor Kurzem geborene Giraffe sorgten und sorgen für Aufmerksamkeit. In der Skybar der Städtischen Werke erwähnt David Pruß aber auch die Kinderstube der Balistare – einer der seltensten Singvogelarten der Welt. „Das ist vielleicht nicht so spektakulär“, sagt der Zoodirektor, „aber es hilft dem Artenschutz.“ Und der liegt ihm sehr am Herzen. Der Rheinländer David Pruß hat sein Herz für Tiere früh entdeckt das für den Artenschutz früh entdeckt, erzählt er Stadtmanager Georg Bandarau vor laufender Kamera. Der Tiermediziner wurde 2001 mit 26 Jahren jüngster Leiter eines Zoologischen Gartens in Deutschland, war im bayerischen Hof für rund 500 Tiere verantwortlich. In Magdeburg leben etwa 700 Tiere – vom Elefanten bis zum Pfeilgiftfrosch. Der Rheinländer David Pruß hat sein Herz für Tiere früh entdeckt – und auch das für den Artenschutz, erzählt er Stadtmanager Georg Bandarau vor laufender Kamera. Der Tiermediziner wurde mit 26 Jahren 2001 jüngster Leiter eines Zoologischen Gartens in Deutschland und war im bayerischen Hof für rund 500 Tiere verantwortlich. In Magdeburg leben etwa 700 Tiere – vom Elefanten bis zum Pfeilgiftfrosch. Der Rheinländer David Pruß hat sein Herz für Tiere früh entdeckt – und auch das für den Artenschutz, erzählt er Stadtmanager Georg Bandarau vor laufender Kamera. Der Tiermediziner wurde mit 26 Jahren 2001 jüngster Leiter eines Zoologischen Gartens in Deutschland und war im bayerischen Hof für rund 500 Tiere verantwortlich. In Magdeburg leben etwa 700 Tiere – vom Elefanten bis zum Pfeilgiftfrosch. Etwa die Hälfte der Besucherinnen und Besucher steuert den Zoo der Ottostadt von außerhalb an. Längst hätten sich die Zielgruppen verschoben, sagt David Pruß. Waren früher vor allem Familien mit Kindern auf dem Gelände unterwegs, kommen heute auch häufig Seniorinnen und Senioren. Dazu gesellen sich Gruppen aus Firmen oder Vereinen, die gezielt Angebote buchen. „Es ist bei allem, was wir tun, ein Spagat“, meint David Pruß. „Wir möchten die Tiere nicht nur niedlich darstellen, aber jeder Besuch und jedes Video auf Social Media hilft auch, den Artenschutzgedanken weiterzutragen.“ Wenn er mal nicht im oder für den Zoo unterwegs ist, genießt David Pruß die „schöne grüne Stadt am Fluss“, wie er sagt.