So kam ich unter die Deutschen

Diskussion mit in Magdeburg lebenden Ausländern

20. März 2017 | 60 Min.

„So kam ich unter die Deutschen“ (Friedrich Hölderlin) lautet die Gesprächssendung mit Gästen, die keine „eingeborenen“ Deutschen sind. Dr. Karamaba Diaby stammt aus dem Senegal, lebt schon lange in Deutschland bzw. in Halle und sitzt für die SPD im Deutschen Bundestag, Dr. Abdulhadi Khaireddin ist gebürtiger Jordanier und arbeitet im Magdeburger Jobcenter, Kan Nozawa, dessen Familie aus Japan stammt, arbeitet als Journalist beim MDR und die Französin Lauriane Guichard, leistet zur Zeit einen Europäischen Freiwilligendienst in Magdeburg. Gesprächsstoff gibt es reichlich: Wie sind sie nach Deutschland und Sachsen-Anhalt gelangt? Welche Erfahrungen machen sie als „Ausländer“ in Sachsen-Anhalt? Welche Nach- aber vielleicht auch Vorteile hat der ausländische Hintergrund? Wirkt sich die hohe Zahl von Asylbewerbern darauf aus, wie „eingeborene“ Deutsche mit ihnen umgehen? Fühlen sie sich von ausländerfeindlichen Übergriffen betroffen? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der 60-minütigen Sendung, die auch Antworten sucht auf die Frage, wie weltoffen Magdeburg und Sachsen-Anhalt tatsächlich sind und was es braucht, damit wir „eine Stadt“ und „ein Land“ werden.
Moderation: Ilona Wuschig

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