Eskalationsjazz und Flötentöne
Buchpräsentation vom Autor Herbert Karl von Beesten
Das Alltägliche mit dem Traumhaften verschränkt. Innere Konflikte in äußeren Szenen: Identität als bewegliches, brüchiges Konstrukt.
Dingen eine Stimme geben, die sonst stumm bleiben: einem Fluss, einer Straßenbahnschiene, einer Bauhaus-Fassade, einem Bäumchen an der Zugstrecke. Sie erzählen von Menschen, die sich selbst beobachten, sich verlieren und wiederfinden, einfache Antworten verweigern, Ambivalenz aushalten.
In einer Sprache, die zwischen Klarheit und Schweben, zwischen Ironie und Ernst, zwischen Fragment und Rhythmus oszilliert, entsteht ein vielstimmiges literarisches Gewebe. Vielleicht auch Jazz.